Neue Webseite zum Pflegestärkungsgesetz

psgDas Bundesgesundheitsministerium bietet mit einer neuen Website eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen zum Pflegestärkungsgesetz. Interessierte Bürgerinnen und Bürger finden dort ausführliche Informationen zu den Anfang des Jahres eingeführten Leistungsverbesserungen. Multimedia-Reportagen zeigen den Pflegealltag.

Durch zwei Pflegestärkungsgesetze will das Bundesgesundheitsministerium in dieser Wahlperiode deutliche Verbesserungen in der pflegerischen Versorgung umsetzen. Durch das erste Pflegestärkungsgesetz wurden bereits seit dem 1. Januar 2015 die Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen spürbar ausgeweitet und die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen erhöht. Zudem wurde ein Pflegevorsorgefonds eingerichtet.

Mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz soll noch in dieser Wahlperiode der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und ein neues Begutachtungsverfahren eingeführt werden. Die bisherige Unterscheidung zwischen Pflegebedürftigen mit körperlichen Einschränkungen und Demenzkranken soll dadurch wegfallen. Im Zentrum steht der individuelle Unterstützungsbedarf jedes Einzelnen. Dadurch wird die Pflegeversicherung auf eine neue Grundlage gestellt.

www.pflegestaerkungsgesetz.de

Informationsplattform zur Verarbeitung traumatischer Erfahrungen im Alter

screen traumaDie Zeit heilt nicht alle Wunden. Folgen traumatischer Erfahrungen können auch im Alter nachwirken. Die Informationsplattform "Alter und Trauma - Unerhörtem Raum Geben" bietet Verständnis und Unterstützung. Sie wendet sich an betroffene ältere Menschen, an ihre An- und Zugehörigen, an Fachkräfte und an Institutionen.

"Viele Menschen hadern mit sich, weil sie nicht besser mit Ängsten oder anderen Traumafolgen zurechtkommen. Wir erklären die Zusammenhänge und fördern das Selbst-Verstehen. Viele fühlen sich ausgeliefert und allein mit den Folgen der Gewalterfahrungen. Wir bieten Unterstützung beim Aufrichten in Würde. Oft befürchten die Helfer, zu viel aufzuwühlen, wenn sie Traumafolgen ansprechen. Wir wissen, dass Verschweigen nicht weiterhilft. Es geht darum, das Leben der Betroffenen heute zu erleichtern. Vielen in der Gesellschaft sind die Schatten der Vergangenheit unheimlich. Wir ermutigen, damit dem Unerhörten auch öffentlich mehr Raum gegeben wird."

www.alterundtrauma.de

Plattform zur Unterstützung der Fachkräfte in Sucht- und Altenhilfe

screen suchtSchädlicher Substanzmittelkonsum oder eine Abhängigkeit werden bei älteren oder alten Menschen häufig nicht oder erst sehr spät bemerkt. Unerkannt führen sie frühzeitiger zum Verlust der Selbständigkeit und persönlichen Freiheit. Schädlicher Substanzmittelkonsum oder eine Abhängigkeit werden bei älteren oder alten Menschen häufig nicht oder erst sehr spät bemerkt. Unerkannt führen sie frühzeitiger zum Verlust der Selbständigkeit und persönlichen Freiheit.

Gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG), der Drogenbeauftragten der Bundesregierung und des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Bevollmächtigter für Pflege ist die neue Internetplattform www.alter-sucht-pflege.de nun online.

www.alter-sucht-pflege.de

Medikamente im Alter

Neue Webseite der DSL führt riskante Medikamente für ältere Patienten nach der PRISCUSListe auf

medikamente screenEs gibt Medikamente, deren Einnahme für ältere Menschen und bei bestimmten Vorerkrankungen kritisch ist. Welche Arzneistoffe als besonders riskant eingestuft werden, ist auf der sogenannten PRISCUSListe aufgeführt.

Die Deutsche Seniorenliga hat unter www.medikamente-im-alter.de eine neue Webseite eingerichtet, auf der Patientinnen und Patienten anhand ihrer Erkrankung nachschauen können, ob der ihnen verschriebene Wirkstoff gemäß der PRISCUSListe als riskant odar gar als schlichtweg ungeeignet eingestuft wird.

www.medikamente-im-alter.de

"CHANGE PAIN" - Eine neue Ära der Schmerztherapie

screen changepainDie Initiative "CHANGE PAIN®" möchte dazu beitragen, die Therapie von chronischen Schmerzen kontinuierlich zu verbessern. Im Dialog mit Patienten und deren Angehörigen, aber auch mit Ärzten, Arzthelfern und Pflegefachpersonal möchte CHANGE PAIN® den Blick für die individuellen Bedürfnisse von Schmerzpatienten schärfen und wichtige Hilfestellungen leisten, welche die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Therapie verbessern und die Lebensqualität der Betroffenen erhöhen.

Die Internet-Website www.change-pain.de enthält für Schmerzpatienten viele hilfreiche Materialien mit Informationen, Tipps und Hilfestellungen rund um das Thema Schmerzlinderung.

change pain

Schauen Sie doch einmal vorbei!

Serviceportal Zuhause im Alter

Informationsangebot im Internet zum Thema Wohnen im Alter

Serviceportal Zuhause im AlterWie kann ich im Alter möglichst lange in meinen eigenen vier Wänden bleiben? Im Internet erhalten Seniorinnen und Senioren unter www.serviceportal-zuhause-im-alter.de praktische und leicht umsetzbare Tipps zur Gestaltung des altersgerechten Wohnumfeldes. Ob es Steckdosen in Greifhöhe sind, Glasböden in Küchenoberschränken oder eine Telefonkette unter Nachbarn zur gegenseitigen Kontrolle. Häufig sind es pragmatische und ohne großen Aufwand umsetzbare Dinge, die das Leben in der eigenen Wohnung im Alter verlängern können und zudem sicherer machen.

Das Internetportal des Bundesfamilienministeriums bietet einen umfassenden Überblick über verschiedene Wohnformen im Alter sowie mögliche Hilfs- und Serviceangebote. Darüber hinaus werden über 100 Wohnprojekte in ganz Deutschland anschaulich porträtiert. Diese Praxisbeispiele geben einen Eindruck über die vielfältigen bereits bestehenden Möglichkeiten für das Wohnen im Alter.

www.serviceportal-zuhause-im-alter.de

Serviceportal Wege zur Pflege

Serviceportal Zuhause im Alter
Informationsangebot im Internet zum Thema Pflege

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat das Servicetelefon "Wege zur Pflege" ins Leben gerufen. Hier finden Sie Hilfe als Betroffene, als Angehörige, als ehrenamtlich oder beruflich Pflegende. Speziell geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren Sie gerne und beantworten Ihre Fragen rund ums Thema Wohnen und Pflegen.

Das Internetportal des Bundesfamilienministeriums steht Ihnen außerdem mit einem umfangreichen Angebot an Informationen zur Verfügung.

www.wege-zur-pflege.de

Zentrum für Qualität in der Pflege

Zentrum für Qualität in der Pflege
Stiftung veröffentlicht Online-Verzeichnis aller Pflegestützpunkte

Eine Datenbank des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) hilft bei der schnellen Suche nach einer wohnortnahen und kostenlosen Pflegeberatung. Auf ihrer Webseite hat die gemeinnützige Stiftung erstmals alle verfügbaren Informationen zu den deutschlandweit rund 380 Pflegestützpunkten veröffentlicht. "Eine wesentliche Ursache der Versorgungsdefizite in der Pflege sind die eklatanten Informationsmängel", so ZQP-Chef Ralf Suhr. Betroffenen und deren Angehörigen falle es oft sehr schwer, die passenden Unterstützungsleistungen zu finden. "Daher wollen wir für mehr Transparenz im System sorgen und einen Beitrag zur Stärkung der vielen Rat- und Hilfesuchenden leisten."

Das Online-Verzeichnis ist das Ergebnis einer stiftungseigenen Recherche und wurde zudem durch die Pflegestützpunkte geprüft. Neben der Möglichkeit, sich alle Adressen für die einzelnen Bundesländer anzeigen zu lassen, können die Nutzer über eine direkte Eingabe nach Postleitzahl oder Ortsnamen filtern. Weitere Infos unter: www.zqp.de

Quelle: Die Schwester Der Pfleger plus

Pflegen und Leben

Pflegen und Leben
Neue psychologische Online-Beratung für pflegende Angehörige

Pflegenden Angehörigen steht ab sofort eine vom Bundesfamilienministerium geförderte psychologische Online-Beratung zur Verfügung. Auf www.pflegen-und-leben.de können Benutzer kostenfrei ein anonymes Konto eröffnen und sich nach Angaben der Betreiber mit ihren Fragen und Sorgen "direkt und datensicher an das speziell geschulte Psychologen-Team" wenden, das zur Verschwiegenheit verpflichtet sei.

"Die Anonymität der Kommunikation erleichtert es vielen, auch schambesetzte und tabuisierte Aspekte zu thematisieren", sagt Projektleiterin Imke Wolf. "Pflegen und Leben" versteht sich als fachkompetenter Beistand, wenn Angehörigen die Zeit fehlt oder die Hemmschwelle für ein persönliches Gespräch in einer Beratungsstelle vor Ort zu groß ist.

www.pflegen-und-leben.de

Quelle: Die Schwester Der Pfleger plus

Ein grüner Haken für verbraucherfreundliche Heime

www.heimverzeichnis.de
Orientierungshilfe bei der Suche nach Altenheimen mit Lebensqualität

www.heimverzeichnis.de ist das Produkt eines von der Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung e.V. (BIVA) durchgeführten und vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz geförderten mehrjährigen Projekts. Die Datenbank ermöglicht nicht nur Verbrauchern, unkompliziert ein geeignetes Heim zu finden. Sie erlaubt zudem verbraucherfreundlichen Heimen, ihre Stärken zur Geltung zu bringen..

Kern der Internetseite ist eine Suchmaschine für Einrichtungen, die stationäre Langzeitpflege für ältere Menschen anbieten. Heimträger, leitungskräfte und am Thema Pflege Interessierte finden drei verschiedene Arten von Informationen: die Adressdaten der Heime, ihre Leistungen und Angebote sowie die Ergebnisse einer Begutachtung der Verbraucherfreundlichkeit durch die BIVA.

Während die Erfassung von Adressdaten durch die BIVA vorgenommen wird, werden die Leistungen und Angebote von den Heimen selbst auf der Website eingetrahen. Die Begutachtung wird durch die Heime beantragt und umfasst ca. 120 Kriterien, die den Lebensqualitätdimensionen "Autonomie", "Teilhabe" und "Menschenwürde" zugeordnet sind.

www.heimverzeichnis.de