Senioren haben gewählt

Bonn, 12.08.19 Am letzten Donnerstag bot sich im hub:raum, dem Tech Incubator der Deutschen Telekom in Berlin, ein ungewöhnliches Bild: Insgesamt vierzehn Vorgründer-Teams und junge Start-ups pitchten vor einer Jury aus rund 25 Seniorinnen und Senioren um den Einzug ins Finale für den SENovation-Award, den Gründerpreis für seniorenfreundliche Konzepte.

Die jeweils drei Start-ups und Teams in der Seed-Phase, die bei der Senioren-Jury am besten punkten konnten, präsentieren am 19. August ihre Konzepte vor einer Experten-Jury aus Forschung und Wirtschaft. Den Gewinnern winken ein Preisgeld von 5.000 Euro und ein Coaching für ein Jahr.

Die Jurorinnen und Juroren machten es sich nicht leicht und hinterfragten jedes vorgestellte Projekt kritisch. Das war auch das Ziel, betont Frank Leyhausen, Initiator des SENovation-Award: „Viel zu selten werden Senioren in die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen einbezogen, die für sie bestimmt sind.“

Die folgenden Start-ups setzten sich durch:

  • Cosavita: Eine vertrauensvolle und zuverlässige Wäschedienstleistung für Menschen in der ambulanten Pflege
  • Value: Eine Bonusplattform für eine bessere Wertschätzung von Pflegekräften
  • WisR: Eine Job-Matching-Plattform für ältere Fachkräfte

Unter den Vorgründer-Teams konnten die drei folgenden Konzepte am meisten überzeugen:

  • Chez Mà: Ein Konzept für ein verpackungsneutrales, frisches und gesundes Essen auf Rädern
  • empenda: Intelligenter Schmuck - ein nicht stigmatisierendes mobiles Notrufsystem mit Sturzsensor für mehr Sicherheit unterwegs
  • Medixflow: Ein digitaler Sprachassistent für die Pflegedokumentation mit dem Ziel, Pflegekräften mehr Zeit für ihre eigentliche Aufgabe zu geben

Der SENovation-Award wurde 2018 von der Deutschen Seniorenliga ins Leben gerufen und wird von der SIGNAL IDUNA Gruppe unterstützt. In diesem Jahr konnten sich Teams aus Deutschland, Österreich und aus der Schweiz bewerben. Zudem gibt es einen Sonderpreis im Themenfeld Mobilität.

Die Jury bilden Ulrich Leitermann, Vorstandsvorsitzender der SIGNAL IDUNA-Gruppe, RA Erhard Hackler, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga e.V., Jun.-Prof. Dr. Claudia Müller, Leiterin „IT für die alternde Gesellschaft“, Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität Siegen, Johannes Rath, Chief Digital Officer SIGNAL IDUNA Gruppe und Jessica Hohenschon, Beraterin im Care Management Team von Philips Innovation Services. Juror für den Sonderpreis ist Helge Schäfer, Digital Ecosystem  Group Innovation Volkswagen AG.

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Trinktipps bei schwacher Blase

Bonn, 07.07.20 Ob auf einer langen Busfahrt oder beim Wandern: Wer an Blasenschwäche leidet, kommt bei solchen Gelegenheiten leicht in Bedrängnis. Aufs Trinken zu verzichten, ist jedoch keine gute Idee.

Vor allem bei warmem Wetter kann es zu Kreislaufproblemen oder Kopfschmerzen kommen. Doch auch der Blase tut Flüssigkeitsmangel nicht gut. Zum einen erhöht es das Risiko für Blaseninfektionen, wenn die Harnwege nicht ausreichend gespült werden. Zum anderen produzieren die Nieren einen hochkonzentrierten Urin. Beides reizt die Blase und verstärkt die Symptome der Blasenschwäche.

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