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Viermal im Jahr erscheint unsere Mitgliederzeitschrift aktiv.
In der Zeitschrift greifen wir aktuelle Themen aus Gesellschaft,
Politik und Medizin auf und informieren über laufende Aktionen und
Projekte des Verbandes. In unseren Rubriken Sport, Freizeit, Reise
und Kultur geben wir unseren Lesern wertvolle Tipps und Anregungen
für eine aktive Lebensgestaltung.
In der aktuelle Ausgabe geht es unter anderem um den Schutz älterer
Menschen vor Kriminalität und Gewalt sowie um altersbedingte
Erkrankungen wie Makula-Degeneration oder Alzheimer.
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Internationale Experten diskutieren Wünsche von Senioren an die Kommunikation der Zukunft
Ältere lehnen neue Technologien nicht prinzipiell ab
Auf dem internationalen Kongress "Mobile Communication in an Ageing Society" in Wien trafen sich Vertreter der größten europäischen und US-amerikanischen Seniorenorganisationen, um die Zukunft der Kommunikation in einer alternden Gesellschaft zu diskutieren. Der Fachkongress verfolgte das Ziel, Kommunikationsbarrieren für ältere Menschen abzubauen und beschäftigte sich mit der Frage, wie die moderne Kommunikationstechnik für Senioren auszusehen hat.
Ältere Menschen haben oft Berührungsängste mit der Technik beispielsweise
von Handys, weil sie sich mit Geräten überfordert fühlen, die mit technischen
Möglichkeiten überfrachtet sind. „Das allgemeine Vorurteil, ältere Menschen
lehnen neue Technologien prinzipiell ab, ist jedoch falsch“,
erläuterte Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga,
auf dem Kongress in Wien. Die Deutsche Seniorenliga (DSL) empfiehlt älteren
Menschen die Anschaffung spezieller Seniorenhandys, weil sie neben einem Plus
an Flexibilität auch einen
deutlichen Zugewinn an Sicherheit im Alltag bieten.
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Keine Chance für Betrug und Trickdiebstahl
Ein Ratgeber zum Schutz älterer Verbraucherinnen und Verbraucher
Die Fälle häufen sich und die Betrugsmethoden werden immer raffinierter:
Man bekommt eine Gewinnbenachrichtigung für eine Reise, obwohl
man gar nicht an einem Gewinnspiel teilgenommen hat. Man bittet,
das Telefon nutzen zu dürfen und ruft auf Kosten der Hilfsbereiten
eine teure o8ooer-Nummer an. Oder jemand verschafft sich unter
einem Vorwand Zugang zur Wohnung und entwendet dort unbemerkt
Wertsachen.
Trickbetrüger suchen sich zumeist Seniorinnen und Senioren
als Opfer und nutzen dabei deren Gutmütigkeit aus. Die Deutsche
Seniorenliga hält es deshalb für sinnvoll, dass ältere Menschen
eingespielte Verhaltensweisen überprüfen. Oft sind sie unbekannten
Dritten gegenüber zu höflich. Fragen an der Wohnungstür nach
einem Glas Wasser, einem Zettel oder der Toilettenbenutzung
müssen mit einem eindeutigen „Nein“ beantwortet werden! Unbekannte
Personen sollte man generell nie in die eigene Wohnung lassen.
Eine Kette oder ein Schloss, eine so genannte Türspaltsperre,
wirken manchmal schon Wunder. Auch sollten zunächst alle Personen
durch den hoffentlich vorhandenen Türspion vor dem Einlass
genau in Augenschein genommen werden. Energische Gegenwehr
wie laute Ansprache oder Hilferufe können zudringliche Besucher
ebenfalls sehr schnell und erfolgreich abschrecken.
Diese und viele weitere hilfreiche Tipps enthält die neue,
vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
geförderte Broschüre „Keine Chance für Betrug und Trickdiebstahl“.
Sie informiert über die Rechte älterer Verbraucherinnen und
Verbraucher und zeigt auf, wie man Betrugsabsichten erkennen
und hierdurch Schaden vermeiden kann.
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