Sicherheit bei der
Altersvorsorge das A und O
Bausparen
und Wohneigentum beliebteste Altersvorsorge
Bonn, 30.10.2009 Die
Finanzkrise beeinflusst deutlich das private Sparen fürs Alter. Mehr als jeder
sechste Deutsche hat nach einer aktuellen Studie des Allensbach-Instituts seine
Vorsorgezahlungen reduziert. Jeder Dritte fragt sich, welche privaten Anlageformen überhaupt noch
Sinn machen. 31 Prozent haben sogar das „Vertrauen in Informationen zur
privaten Altersvorsorge verloren“. Entgegen
diesem Trend hat sich das Interesse an der Modernisierung des Eigenheims
und an Bausparverträgen auch in diesem Jahr wieder erhöht. 80 Prozent der Bundesbürger halten repräsentativen
Umfragen zufolge das Bausparen für eine besonders sichere Form der privaten
Altersvorsorge.
„Sicherheit ist momentan die absolut dominierende Anforderung an die
Altersvorsorge“,
meint Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga.
„Viele Anleger haben genug von Produkten, die nur eine schnelle Rendite
versprechen und schätzen gerade in schwierigen Zeiten die Bausparkassen als
verlässlichen Finanzierungspartner“, so Hackler. Die
Bedeutung des Bausparens als Instrument zur Eigenkapitalbildung und
Finanzierung der eigenen vier Wände wird auch vom Staat durch Fördermaßnahmen nachdrücklich
unterstrichen. So ist Bausparen seit 2008 auch riestergefördert.
Die rechtzeitige
Investition in Wohneigentum macht sich im Alter bezahlt: „Wer im Alter die
Miete spart, hat zusätzlich eine Art zweite Rente und zwar steuerfrei. Und
Wohneigentum ist die einzige Form der Altersvorsorge, die man schon lange vor
dem Ruhestand genießen kann“, so Hackler. So sichern
und steigern Modernisierungsmaßnahmen nicht nur langfristig den Wert der Immobilie. Viele
Investitionen wie etwa die Küchen- oder Badmodernisierung sorgen gleichzeitig
für mehr Wohnkomfort und Lebensqualität. „Und wer bei diesen Maßnahmen auch an die
sich ändernden Bedürfnisse im Alter denkt und entsprechend umsetzt, wird sein
Zuhause auch lange genießen können“, betont Hackler.
Wertvolle
Tipps zur Finanzierung und Anregungen für Modernisierungsmaßnahmen hat die
Deutsche Seniorenliga in dem Ratgeber „Gut leben, wo ich zu Hause bin“ zusammengefasst.
Diesen gibt die Deutsche Seniorenliga (DSL) in Kooperation mit der Bausparkasse
Schwäbisch Hall heraus. Bestelladresse: DSL, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn. Download
im Internet unter www.deutsche-seniorenliga.de oder www.schwaebisch-hall.de/gut-leben
oder telefonisch über die Service-Hotline: 0791/46 4902
Hintergrund
Finanzierung der Hausmodernisierung
Wer sich entschlossen
hat, sein Haus fit für die Zukunft zu machen, sollte frühzeitig den
finanziellen Rahmen festlegen. Dazu gehört auch, sich über Fördermittel zu
informieren. So bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützende Programme
für diejenigen an, die den Energieverbrauch ihres Hauses senken und alternative
Energiequellen nutzen möchten. Zu diesem Zweck vergeben auch die Bundesländer
Fördermittel. Darüber hinaus helfen Modernisierungsdarlehen dabei, flexibel zu
bleiben. Die Banken und Bausparkassen bieten interessante Finanzierungsmodelle
und günstige Konditionen für konkrete Umbau- und Renovierungspläne. So
ermöglicht ein neues Kreditprogramm der Bausparkasse Schwäbisch Hall die
günstige Finanzierung einer modernen Fotovoltaik-Anlage. Die Vorteile für den Immobilienbesitzer: Er bezahlt mit der
staatlich garantierten Einspeisevergütung die monatliche Rate für das Darlehen.
Dabei bleibt dem Anlagenbesitzer monatlich ein Überschuss, schon bevor der
Kredit abbezahlt ist. Nach Ablauf des Solardarlehens erhält er das Entgelt für
den produzierten Strom vollständig. Eine kostensparende Investition, die
gleichzeitig zum Klimaschutz beiträgt.
Auch
für über 50-Jährige sind Vorsorgebausparverträge sinnvoll, ob gezielt für Umbaumaßnahmen
oder zur Vorsorge für zukünftige Instandhaltungsmaßnahmen. Denn als Faustregel
gilt, mindestens 15 Prozent des Verkehrswerts der eigenen Immobilie als
Bausparsumme für Instandhaltungskosten einzuplanen. Wer jetzt einen
Vorsorge-Bausparvertrag abschließt, kann sich langfristig die aktuellen
Niedrigzinsen für die Finanzierung zukünftiger Bauvorhaben sichern. Und sollte
man den Bausparvertrag doch nicht zur Modernisierung benötigen, könnte später auch
eine neue – eventuell kleinere – Wohnung damit finanziert werden. Schließlich
kann er auch problemlos auf die Kinder übertragen werden.