Wohnungen für ein ganzes
Leben -
Bei der Wohnungsgestaltung ans
Alter denken
Neue Broschüre der Seniorenliga „Gut leben, wo ich zu Hause bin“
Bonn, 27.03.2009 Je älter wir
werden, desto mehr gewinnt die Wohnung als Lebensmittelpunkt an Bedeutung. Neben
Ruhe und Entspannung dient uns der private Raum gerade im Alter als sozialer
und kommunikativer Treffpunkt. Daher wundert es nicht, dass die meisten
Menschen in ihrer vertrauten Wohnung und Umgebung bleiben wollen. Viele Wohnungen entsprechen
nicht den veränderten Ansprüchen und Anforderungen verschiedener Lebensphasen. Deshalb sollte man rechtzeitig
dafür Sorge tragen, die Wohnung für diesen Lebensabschnitt besonders attraktiv,
komfortabel und lebenswert zu gestalten.
Wie man im Alter wohnt, entscheidet sich
häufig schon im mittleren Lebensalter. Bereits zu diesem Zeitpunkt ist es
ratsam, vorausschauend zu handeln und an die veränderten Bedürfnisse im Alter
zu denken: „Wer
bereits in jungen Jahren an das Wohnen im Alter denkt, vermeidet spätere
Umbauten mit erheblichem Aufwand oder einen sonst notwendigen Umzug“, rät Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand
der Deutschen Seniorenliga DSL.
Sinnvoll
ist es, Wohnungen möglichst früh so zu konzipieren, dass sie den Ansprüchen
verschiedener Generationen und Lebensphasen gerecht werden und ihren Bewohnern
solange wie möglich das Verbleiben in der
vertrauten Umgebung ermöglichen. Oberste Prämisse für
eine altersgerechte Wohnung ist die gute und einfache Nutzbarkeit. Das
bedeutet, dass die Umgestaltung nicht nach einem vorgefertigten Standardkonzept
vorgenommen werden kann, sondern individuell angepasst werden muss.
Die DSL hat in einer neuen Broschüre Tipps zusammengestellt, wie man mit relativ
einfachen, aber effektiven Maßnahmen für altersgerechtes und komfortables Wohnen
sorgt. Die kostenlose Broschüre „Gut leben, wo ich zu Hause bin“
mit einer Checkliste für die Umgestaltung ist erhältlich bei der Deutschen
Seniorenliga, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn. (Download im Internet unter www.deutsche-seniorenliga.de)