Bonn, 25.06.2010 Die
Buchstaben verschwimmen beim Lesen. Ungünstige Lichtbedingungen erschweren das
Erkennen von Ziffern auf dem Geldstück, und das Kleingedruckte auf der
Verpackung wird zusehends unleserlich: In der Mitte des Lebens verspüren viele
Menschen eine allmählich nachlassende Sehkraft. Wie alle anderen Organe altert
auch das Auge und wird für Krankheiten anfällig. Ernsthafte Augenerkrankungen
können unbehandelt bis zur Erblindung führen. Die Deutsche Seniorenliga (DSL) rät
daher, die Augen ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig kontrollieren zu lassen.
Sehstörungen im Alter entstehen häufig durch
Elastizitätsverlust der Linse, durch Degenerationserscheinungen im Bereich der
Netzhaut oder durch einen Überdruck im Auge. Die Altersweitsichtigkeit ist noch
die harmloseste Erkrankung. Ihr kann man oft mit einer entsprechenden Brille
begegnen. Die häufigste Ursache für den Verlust der Sehkraft sind die
altersbedingte Makula-Degeneration (AMD), das Glaukom
(Grüner Star) und die diabetische Retinopathie. Das Heimtückische an allen drei
Erkrankungen ist, dass die Betroffenen jahrelang weder Schmerzen haben noch
eine Einschränkung ihres Sehvermögens bemerken. Lässt die Sehkraft dann aber
spürbar nach, ist die Augenkrankheit meist weit fortgeschritten und das
Augenlicht möglicherweise gefährdet.
„Wird eine solch
ernsthafte Erkrankung rechtzeitig diagnostiziert, kann das Augenlicht in den
meisten Fällen gerettet werden,“ erläutert Erhard
Hackler, geschäftsführender Vorstand der DSL. „Gerade für die feuchte Makula-Degeneration, das Glaukom und die diabetische
Retinopathie, stehen dank des medizinischen Fortschritts heute wirksame
Medikamente und operative Verfahren zur Verfügung“, so Hackler.
Die kostenlose Broschüre „Altersblindheit
vermeiden“ zeigt die typischen Anzeichen von Augenerkrankungen im Alter auf und
erläutert Vorsorge- und Behandlungsmöglichkeiten.
Bestelladresse: DSL, Heilsbachstraße 32 in 53123
Bonn; Internet: www.altersblindheit-vermeiden.de