Neue kostenlose
DSL-Broschüre „Vorsorgen für den Pflegefall“
Bonn, 21.03.2007 Unsere Gesellschaft wird immer älter. Mit zunehmendem Alter
steigt aber auch das Pflegerisiko: Während in der Altersgruppe der 75- bis
79-Jährigen derzeit jeder Zehnte Pflege in Anspruch nimmt, sind es bei den 85-
bis 89-Jährigen bereits viermal so viele. Laut Statistik verdoppelt sich die
Wahrscheinlichkeit, ein Pflegefall zu werden, alle fünf Jahre. Nach Schätzungen
des Statistischen Bundesamts wird die Zahl der pflegebedürftigen
Leistungsbezieher in 15 Jahren bereits drei Millionen betragen.
Wer im Alltag
auf Hilfe angewiesen ist, hat Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung –
allerdings nur, wenn er als pflegebedürftig eingestuft wird. Der langwierige Weg
vom Antrag bis zur Anerkennung des Pflegebedarfs ist für Betroffene und
Angehörige oft mit Fragen und Unsicherheiten verbunden. Einen hilfreichen
Überblick gibt die neue Broschüre der DSL, die den Weg durch den
Verfahrensdschungel aufzeigt.
Pflege ist teuer. Ein Pflegeheim kostet für einen
Schwerstpflegebedürftigen schnell 3.000 Euro im Monat. Davon übernimmt die
gesetzliche Pflegeversicherung höchstens 1.432 Euro. Den Rest müssen Betroffene
selbst zahlen - von ihrer Rente und ihrem Vermögen. Ist alles aufgebraucht,
springt die Sozialhilfe ein. Wenn möglich, holt sie sich das Geld von
unterhaltspflichtigen Angehörigen wieder. Wer sich und seinen Kindern das
ersparen will, kann mit einer Pflegezusatzversicherung privat vorsorgen. Sie
schließt die Versorgungslücke.
Welche Voraussetzungen
müssen erfüllt sein, um einen Anspruch auf Pflegeleistungen zu rechtfertigen?
Welche Leistungen übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung? Welche
Hilfsleistungen gibt es überhaupt? Diese und weitere Fragen beantwortet der
Leitfaden „Vorsorgen für den Pflegefall“
in übersichtlicher und leicht verständlicher Weise. Die Broschüre kann ab
sofort kostenlos bei der DSL, Gotenstraße 164 in 53175 Bonn bestellt oder im
Internet unter www.dsl-pflege.de
abgerufen werden.