Leicht bedienbar: Handys für den älteren Nutzer

Zu Weihnachten Sicherheit und Mobilität schenken

Bonn, 20.11.08. Seit einigen Jahren gehören Mobiltelefone zu den beliebtesten Weihnachtsgeschenken. Obwohl jedoch fast ein Viertel aller Deutschen älter als 60 Jahre ist, werden Handys eher für den Geschmack und Bedarf junger Menschen produziert: Sie werden immer kleiner und besonders für ältere Nutzer immer komplizierter. Was „cool“ ist, ist für Ältere längst nicht gut. Erfreulich also, dass jetzt auch spezielle Mobiltelefone für den Bedarf älterer Nutzer auf dem Markt sind.

Doch eignet sich ein Seniorenhandy auch als Weihnachtsgeschenk?
„Auf jeden Fall", meint Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga: „Gerade für diejenigen, die aktiv oder einsam sind und sich gleichzeitig ein Stück Sicherheit wünschen, ist ein einfach zu bedienendes Handy genau das Richtige." Damit das Weihnachtsgeschenk aber auch Freude macht und nicht in der Schublade verschwindet, sollten die Schenkenden einige Punkte beachten: Ältere Nutzer wünschen sich meist größere, gut lesbare Displays und genügend Abstand zwischen den Tasten, damit sie nicht versehentlich mehrere drücken. Auf jeden Fall sollte das Gerät nicht überdimensioniert und gut handhabbar sein. Schriftgröße und Sprachqualität sind wichtiger als Zubehör und Extras, wie etwa eine Kamera oder ein Musik-Player. Gerade für hörgeschädigte Senioren sind laute, klar verständliche Lautsprecher und spezielle Klingellautstärken sowie manuelle Lautstärkeregler am Gehäuse deutliche Pluspunkte. Laut einer aktuellen Umfrage halten etwa 87 Prozent der über 60-Jährigen zudem eine Notruffunktion für sinnvoll.

Vor diesem Hintergrund hat das ZDF-Magazin WISO spezielle Mobiltelefone für ältere Menschen auf Funktion, Bedienbarkeit und Alltagstauglichkeit getestet und hierbei unter anderem das Seniorenhandy Emporia (www.emporia.at) hervorgehoben. „Über die Entscheidung, welches Handy letztlich das geeignete ist, sollte eine individuelle Beratung im Fachgeschäft Aufschluss geben“, so Hackler. „Man muss das Gerät seiner Wahl ausprobieren können. Idealerweise ist es dann so einfach nutzbar wie Kaffeemaschine oder Fernsehgerät.“