Potential
alternder Belegschaften fördern
Belegschaftsanalyse der Seniorenliga bietet Mittelstand
praktische Tipps
Bonn,
16.09.09
Der Anteil der über 55jährigen an den Belegschaften hat in den USA mit 18,7%
seinen bisher höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen 1948 erreicht. Das
belegt eine aktuelle Studie des Pew Research Center*.
„Auch in Deutschland sind sich viele Personalverantwortliche der aktuellen und
rasant fortschreitenden Veränderungen des Arbeitsmarktes noch immer nicht
bewusst“ kommentiert Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der Deutschen
Seniorenliga die Ergebnisse.
Dabei
verfügt eine alternde Belegschaft über enorme Potentiale, die jedoch durch
entsprechende Rahmenbedingungen gefördert werden müssen. Neben zusätzlichen
Fort- und Weiterbildungsangeboten für ältere Arbeitnehmer muss auch die
Regelung der Arbeitszeit den veränderten Bedürfnissen der älteren
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angepasst werden.
Gleichzeitig muss aber auch und vor allem das Renteneintrittsalter flexibel
geregelt werden. „Jeder Betrieb hat schon heute eine Vielzahl von
Gestaltungsmöglichkeiten, die leider zu selten genutzt werden“, moniert
Hackler. „Mit unserem kostenlosen Angebot einer Belegschaftsanalyse kann sich
ein Personalverantwortlicher in weniger als 30 Minuten einen individuellen
Status erstellen und bekommt zeitgleich Hinweise, was im Betrieb verbessert
werden kann, um das Potential der Älteren zu fördern.
Nähere
Informationen erhalten interessierte Unternehmen im Internet unter www.belegschaftsanalyse.de
oder bei der Deutschen Seniorenliga, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn.
* ”America’s
Changing Workforce, Recession Turns a Graying Office Grayer”
von Pew Social & Demographic Trends Pew Research Center, Washington D.C.
Hintergrund
Die
kostenlose Belegschaftsanalyse erstellt für jedes Unternehmen einen
individuellen Bericht auf Basis der Belegschaftsdaten. Die Online-Analyse
basiert auf dem von der weltgrößten amerikanischen Seniorenorganisation AARP
entwickelten Workforce-Assessment-Tool und wurde als
erste internationale Version in Kooperation mit der DSL erstellt. Neben Anzahl
und Alter der Mitarbeiter werden Maßnahmen und Angebote des Unternehmens in den
Bereichen Wissenstransfer, gesundheitliche und finanzielle Leistungen,
Arbeitsplatzanpassung sowie zum Arbeitsumfeld erfasst. Darüber hinaus werden
auch flexible Arbeitszeitangebote und hieraus resultierende Bildungs- und
Entwicklungsmöglichkeiten beleuchtet. Die Daten der Unternehmen werden
gespeichert und können bei Bedarf aktualisiert werden.