Genug
Geld im Ruhestand
Bonn, 13.01.2007 Braungebrannte Senioren winken lachend von ihrer Yacht herunter,
lässig den Cocktail in der Hand. Sorglos, weil vermögend im Alter - damit
werben nicht nur Versicherungen. Die Realität sieht anders aus: Das Gespenst
der drohenden Altersarmut geht um. Vorbei sind sie, die Zeiten, in denen die
Rente sicher war. Weniger Beitragszahler, mehr Rentner gleich Absinken des
Rentenniveaus - das ist die Rechnung der düsteren Rentenprognose. Bislang
dominierte die gesetzliche Rente die Einkommen der Rentner mit weitem Abstand:
Laut Statistischem Bundesamt machte die gesetzliche Rentenversicherung 1998
noch rund 65 Prozent der Einkommen sozialversicherter Rentner aus,
Betriebsrenten z.B. steuerten nur 10 Prozent bei. Seitdem klar ist, dass die
gesetzliche Rentenversicherung allein keinesfalls mehr einen gemütlichen
Lebensabend garantieren kann und jeder einen Teil seiner Altersvorsorge selbst
ansparen muss, um die künftige Versorgungslücke im Alter zu schließen, boomt
der Markt für die private Altersvorsorge. Die Angebote sind vielfältig, aber
die richtige Wahl fällt schwer: Wertpapiere, Immobilien, Lebensversicherungen,
private Rentenversicherungen oder Fondssparpläne? Und was ist mit der
Riester-Rente? Welche private Vorsorge ist für wen geeignet und was ist zu
beachten?
Eine
Repräsentativumfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach offenbart ein
ausgesprochen zwiespältiges Verhalten der Bundesbürger bei Planung und Aufbau
ihrer Altersvorsorge. Danach halten zwei Drittel der Befragten die regelmäßige
Überprüfung der eigenen finanziellen Lage im Alter zwar für wichtig, doch nur 36
Prozent der 25- bis 60jährigen haben bereits eigene Berechnungen angestellt. In
der Altersstufe der 25- bis 39jährigen sind es gerade einmal 17 Prozent. Die
große Mehrheit der Befragten, nämlich 71 Prozent, hält es für kaum möglich, den
finanziellen Bedarf im Alter verlässlich zu kalkulieren. „Die zukünftigen Rentner-Haushalte
sollten mit mehr Eigenvorsorge ihr späteres Einkommen aufstocken, um das
geringe Rentenniveau zu kompensieren. Nur diejenigen, die Eigeninitiative
zeigen, schaffen sich die Möglichkeit, zusätzlich zur zu erwartenden Rente für
sich selbst vorzusorgen und die demografischen und politischen Risiken zu
minimieren,“ resümiert Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der DSL
German Seniors.
Im Rahmen der Initiative „Reifer Umgang mit Vermögen“
gibt die DSL in Kooperation mit der Deutschen Bank mit der gleichnamigen
kostenlosen Broschüre einen Leitfaden an die Hand, der umfassend den sinnvollen
Umgang mit dem persönlichen Vermögen erläutert. Die Broschüre kann bei der
DSL-Hotline 0900 1 737 377 01 (Euro 0,69 /Min.
aus dem deutschen Festnetz) oder postalisch bei der DSL, Gotenstraße 164 in
53175 Bonn angefordert werden.