Senioren haben am
meisten Angst, Opfer von Kriminalität zu werden
Wer einfache Sicherheitsregeln beachtet, kann sich schützen
Die Angst, ein Opfer
von Kriminalität zu werden, sitzt bei der 50plus Generation besonders tief.
Dies belegt die Studie „Lebensträume 2006“ des Marktforschungs- und
Beratungsinstituts psychonomics AG. Wenn es um ihr Zuhause geht, fürchten sich
die deutschen Senioren am meisten vor einem Wohnungseinbruch, während jüngere Leute
vor allem Ansgt vor Feuer und einem Wohnungsbrand haben.
Bonn, 11.10.06 „Bei der Angst vor
Einbruch spielt wahrscheinlich der höhere materielle Wohlstand im Alter eine
Rolle“, sagt Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand der DSL German
Seniors. Rund 90
Prozent der Einbrüche geschehen, wenn die Bewohner nicht zu Hause sind. Eine
Wohnung, deren Bewohner abwesend oder gar erkennbar im Urlaub sind, bietet sich
für Langfinger demnach geradezu an. Es ist daher ratsam, Haus und Wohnung so
gut wie möglich gegen unerwünschten Besuch zu sichern. Oft reichen dazu sogar einfache
Maßnahmen aus.
"Mit
relativ geringem Aufwand lässt sich das Risiko, bei der Heimkehr eine leer
geräumte Wohnung vorzufinden, deutlich verringern," erklärt Michael
Grollmann, Geschäftsführer der Swiss Life Cooperations und Kooperationspartner
der DSL.
Hinweise
auf dem Anrufbeantworter, heruntergelassene Rollläden oder ein überquellender
Briefkasten signalisieren: Die Bewohner sind abwesend.
Sinnvoll
ist es daher neben der Fenster- und Türsicherung noch einige andere Aspekte zu
beachten: So sollten Vertrauenspersonen gebeten werden, regelmäßig die
Rollläden hochzuziehen, den Briefkasten zu leeren und auch sonst nach dem
Rechten zu sehen! Nicht „jedermann“ sollte über Anrufbeantworter oder
E-Mail-Abwesenheitsassistent vom Urlaub oder der Abwesenheit wissen.
Zudem
können einfache Sicherheitseinrichtungen am Haus Einbrecher wirksam abhalten.
Denn viele arbeiten unter extremem Zeitdruck und kapitulieren bereits vor
kleinsten Hindernissen. Haus-, Wohnungs- oder Nebeneingangstüren sollten beim
Verlassen der Wohnung deshalb nicht nur zugezogen, sondern immer fest
verschlossen werden. Einbruch hemmende Türen und Fenster werden in
verschiedenen Widerstandsklassen angeboten und erhöhen den Schutz der Wohnung
erheblich.
Ausführliche
Ratschläge zum Einbruchschutz sowie zu einem sinnvollen Versicherungsschutz
gibt eine kostenlose Broschüre, die jetzt im Rahmen der Initiative „ Ein
sicheres Zuhause“ erschienen ist. Ein weiterer Schwerpunkt der Broschüre ist
die Unfall- und Sturzprävention. Die Broschüre „Ein sichereres Zuhause“ kann
kostenlos bei der DSL, Gotenstraße 164 in 53175 Bonn bestellt werden oder im
Internet unter www.atlantis-city.de/sicherheit abgerufen werden.