Finanzielles Polster im Alter

Deutsche wünschen sich Alterseinkommen von 2.100 Euro im Monat -

Initiative der DSL e.V. German Seniors „Reifer Umgang mit Vermögen“ empfiehlt frühzeitigen Vermögens-Check.

 

Bonn, 08.03.06 Berufstätige in Deutschland haben konkrete Vorstellungen, wie hoch ihr künftiges Einkommen im Ruhestand sein sollte, um gut leben zu können. Dies geht aus einer aktuellen Studie hervor, wonach sich im Durchschnitt aller Befragten ein wünschenswertes Alterseinkommen von knapp 2.100 Euro im Monat ergibt. Dieses Niveau wird durch die gesetzliche Rente allein jedoch oftmals nicht erreicht.

Wer den dritten Lebensabschnitt ohne finanzielle Sorgen unbeschwert genießen möchte, muss sich daher frühzeitig um seine Vermögensplanung kümmern. Dieser Umstand steht aber nicht im Einklang mit dem Anlageverhalten der Deutschen: Die meisten legen ihr Geld ohne Konzept an und haben sich nur unzureichend gegen finanzielle Risiken abgesichert. Anlassbezogene Entscheidungen über Darlehensaufnahmen, Versicherungsabschlüsse und Investitionen lenken das Verhalten. Finanzplanung wird zur Gelegenheitssache, eine stimmige Gesamtstrategie für Anlage, Finanzierung und Vorsorge fehlt zumeist. Einmal getroffene Entscheidungen werden auch bei geänderten finanziellen Verhältnissen oder Lebensumständen nicht überprüft. Das Ergebnis ist in vielen Fällen eine unausgewogene, zufällig entstandene Vermögensstruktur mit Lücken in Versorgungsbereichen, unkalkulierbarer Liquiditätssituation und Überversorgung in anderen Bereichen.

 

Potenziale nutzen   Planung der finanziellen Verhältnisse

Diejenigen, die ihren Lebensstandard auch im Alter halten wollen, sind gut beraten, ihre finanziellen Verhältnisse umfassend zu planen. Eine Möglichkeit, die persönliche Vermögenssituation mit den persönlichen Zielen in Einklang zu bringen, bietet eine private Finanz- und Vermögensplanung. Eine solche Planung beinhaltet eine umfassende Analyse der aktuellen Liquiditäts- und Anlagestruktur sowie ein detailliertes Konzept für Existenzsicherung und Vermögensaufbau. Insgesamt ist die private Finanz- und Vermögensplanung das geeignete Mittel, um Sicherheit für alle künftigen Entscheidungen zum Vermögensaufbau und zur Existenzsicherung zu gewinnen. Ziel ist hierbei immer die finanzielle Unabhängigkeit bis ins hohe Alter.

 

Im Rahmen der Initiative „Reifer Umgang mit Vermögen“ gibt die DSL mit der gleichnamigen kostenlosen Broschüre einen Leitfaden an die Hand, der umfassend den sinnvollen Umgang mit dem persönlichen Vermögen erläutert. Sie kann postalisch bei der DSL e.V. German Seniors, Gotenstraße 164 in 53175 Bonn oder im Internet unter www.atlantis-city.de/finanztipps angefordert werden.

 

* Aktuelle Studie der Postbank und dem Institut Allensbach

Im Einzelnen zeigt sich folgendes: Für fünfzehn Prozent der Befragten genügt ein monatlicher Betrag zwischen 1.000 und 1.499 Euro. Ein Viertel nennt ein wünschenswertes Einkommen zwischen 1.500 und 1.999 Euro. Fast ebenso viele, 23 Prozent, erhoffen sich einen Betrag zwischen 2.000 und 2.499 Euro. Jeder Zehnte errechnet sich eine Summe zwischen 2.500 und 2.999 Euro.
Nur ein jeweils kleiner Prozentsatz nennt einen Betrag unter 1.000 Euro oder über 3.000 Euro. Die meisten befragten Berufstätigen rechnen mit geringeren Einkünften im Rentenalter als während ihres Berufslebens.