Altersgerechtes Wohnen verhindert Entwurzelung
Seniorenliga-Broschüre mit Checkliste für barrierefreien Umbau
„Der
Verbleib in den eigenen vier Wänden ist für ältere Menschen nicht nur von
eminenter Wichtigkeit für das psychische Wohlergehen, sondern fördert in der
Regel auch die Bereitschaft und Fähigkeit zur Selbsthilfe. Hierdurch kann ein
selbstständiges und selbstbestimmtes Leben mit gewohnter Lebensqualität bis ins
hohe Alter erhalten werden“, meint Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand
der Deutschen Seniorenliga. „Grundgedanke sollte sein, dass man alte Bäume
möglichst nicht verpflanzt“, so Hackler. Dies bedeute, das Lebensumfeld und den
Lebensrhythmus der Senioren so lange wie möglich und selbst unter Hinnahme von
Kompromissen beizubehalten. So kann der Umzug ins Altersheim und der damit
verbundene Schock der Entwurzelung vermieden werden.
Das Ideal ist
eine „generationenübergreifende Planung“, die ein optimales Wohnumfeld in jedem
Alter ohne größere Nachrüstungen oder Umbauten ermöglicht. Oberste Prämisse ist
dabei die gute und einfache Nutzbarkeit. Das bedeutet, dass die Umgestaltung
nicht nach einem vorgefertigten Standardkonzept vorgenommen werden kann,
sondern individuell angepasst werden muss. Richtig geplant sind diese
Ausstattungen auch für jüngere Bewohner von Nutzen und müssen keinesfalls
später wieder zurückgebaut werden. Auch die Bedürfnisse an Individualität,
Komfort und Design können in Umbaumaßnahmen mit einfließen, denn
Barrierefreiheit schließt Wohnkomfort nicht zwangsläufig aus.
Gut leben und
wohnen im Alter – selbstbestimmt, sicher und komfortabel. Wie das geht, zeigt
der kostenlose Ratgeber „Gut leben, wo
ich zu Hause bin“. Bestelladresse: Deutsche Seniorenliga,
Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn. Download im Internet unter www.deutsche-seniorenliga.de
oder www.schwaebisch-hall.de/gut-leben
oder telefonisch über die Service-Hotline: 0791/46 4902