Deutsche Seniorenliga gibt Tipps für ältere
Verbraucher
So wird dringend vom Erwerb
apothekenpflichtiger Arzneimittel aus „privater Hand“ abgeraten – sei es über
das Internet und durch Bekannte, die scheinbare Original-Medikamente aus dem
Ausland mitbringen. Vorsicht ist zudem geboten bei Anbietern, die
verschreibungspflichtige Medikamente ohne Rezept verkaufen. Nicht
verkehrsfähige oder nicht vollständige Verpackungen sollten auf keinen Fall
verwendet werden. Auf einen etwaigen
Medikamentenbedarf auf Auslandsreisen kann
man sich schon vor Reiseantritt vorbereiten.
„Online“
sollten Arzneimittel nur nach vorheriger Information bezogen werden: Das
Bundesgesundheitsministerium empfiehlt, die Krankenkasse nach Internet- oder
Versand-Apotheken zu fragen. Diese können nicht nur die Apotheken mit
entsprechender Qualität nennen, sondern informieren auch über die Erstattung
von über den Versand bezogenen Arzneimitteln.
„Bei verdächtigen
Arzneimitteln heißt es auf jeden Fall: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Dies gilt insbesondere, wenn das eingenommene Mittel andere Wirkungen auf den
Patienten hat, als der Patient dies bislang gewohnt war, oder die Verpackung
nicht ordnungsgemäß aussieht,“ rät Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand
der DSL. “Denn bei Medikamenten ist und
bleibt die Apotheke der wichtigste Ort
des Vertrauens!“
Diese und weitere Tipps enthält die neue kostenlose Broschüre "Ihr Recht". Sie
informiert über die Rechte älterer Verbraucherinnen und Verbraucher im Alltag,
bei finanziellen Transaktionen und im Gesundheitswesen. Die Broschüre kann bei der Deutschen Seniorenliga e.V., Heilsbachstraße
32 in 53123 Bonn oder im Internet unter www.dsl-verbraucherschutz.de
bestellt werden. Die Initiative wird gefördert durch das Ministerium für Umwelt
und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes
Nordrhein-Westfalen.