New
Yorker Tanzprofis begleiten außergewöhnliches Modern Dance Projekt
Senioren
und Schüler stehen gemeinsam auf der Bühne
Bonn, 02.07.10 Ein Tanzprojekt der besonderen Art steht
am Dienstag, dem 13. Juli 2010 im Saalbau Witten auf dem Programm: Schüler und
Senioren zeigen gemeinsam eine selbst erarbeitete Choreographie für Modern
Dance – angeleitet von Künstlern der Battery Dance
Company aus New York.
„Integration
und Ausgrenzung“ lautet in diesem Jahr das Motto des Tanzprojektes Dancing to connect,
mit dem Künstler der Battery Dance Company aus New
York bereits zum fünften Mal tanzbegeisterte Schüler aufs Parkett holen.
Verschiedene deutsche Städte beteiligen sich an dem Projekt, das in Witten zusätzlich
einen generationenübergreifenden Ansatz verfolgt: Hier stehen Jugendliche und
Senioren gemeinsam auf der Bühne. „Integration und Toleranz müssen nicht nur zwischen
verschiedenen Kulturen stattfinden, sondern auch zwischen den Generationen. Der
künstlerische Dialog ist hierfür ein ausgezeichnetes Mittel“, kommentiert
Regisseur und Schauspieltrainer Till Stauffer, der gemeinsam mit den New Yorker
Künstlern das Projekt betreut. Auch Erhard Hackler, Vorstand der Deutschen
Seniorenliga, begrüßt die Idee des generationenübergreifenden Tanzworkshops und
sieht einen erfreulichen Nebeneffekt: „Tanzen – Ausdruck vitaler,
altersunabhängiger Lebensfreude in allen Kulturen – verbessert nachweislich die
motorischen Fähigkeiten und die Koordination, gerade bei älteren Menschen.“
Im Rahmen
von Dancing to connect entwickeln
allein in diesem Jahr 400 deutsche Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen
15 und 17 Jahren in Zusammenarbeit mit den Profis aus New York eigene
Choreographien zu Themen wie interkultureller Austausch, Toleranz und
Integration. Als Schirmherrin konnte Frau Janice Weiner, Konsulin des
US-Konsulates in Düsseldorf gewonnen werden.
Die
Abschlussaufführung des Projekts Dancing
to connect findet am Dienstag, den 13. Juli 2010,
um 19:30 Uhr im Saalbau, Bergerstraße 25 in Witten statt.