Ergonomische
und barrierefreie Küchen
Früh ans Alter denken – Wohnungen für ein ganzes Leben
Bonn,
01.09.09 Möglichst lange und
selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben. Das wünschen sich die meisten
Menschen. Und die Chancen dafür steigen, denn angesichts der wachsenden Zahl
älterer Menschen spezialisieren sich immer mehr Anbieter und Dienstleister auf
den barrierefreien Umbau der Wohnung. Eine neue Küche steht dabei bei vielen Hausbesitzern und
Wohnungseigentümern auf der Wunschliste ganz oben. Die kostenlose Broschüre „Gut
leben, wo ich zu Hause bin“ zeigt auf, welche Punkte bei der Modernisierung einzelner
Räume zu beachten sind.
Wie sehr
sich die Ansprüche ans Wohnen im Laufe der Zeit gewandelt haben, wird nirgendwo
so deutlich wie bei der Küchenplanung. Funktionale und vor allem enge Küchen
erfüllen nur noch selten die gestiegenen Anforderungen an Komfort, Genuss aber
auch Barrierefreiheit. So hat sich die Küche vom schlichten
Arbeitszimmer für die Hausfrau der 50er Jahre zu einem modernen
Koch- und Kommunikationszentrum gewandelt. Immer beliebter wird die zum
Wohnraum offene Küche mit einer frei im Raum stehenden Arbeitsinsel, die die
Kommunikation zwischen Gästen und Gastgebern beim gemeinsamen Kochen ermöglicht.
„Bei der Küchengestaltung ist es
aber auch ratsam, vorausschauend zu handeln und an die sich verändernden
Bedürfnisse im Alter zu denken“, meint Erhard Hackler,
geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga. Das A und O sind
Ergonomie und Komfort. „Auch in der modernen Küche sollte
der Mensch das Maß aller Dinge sein“, so Hackler. Die
Geräte sollen deshalb nicht nur funktional und formschön sein, sondern auch
ergonomisch gestaltet und leicht bedienbar. Bei der Planung sollte man auf kurze Wege achten und gewohnte
Arbeitsabläufe berücksichtigen. In der Küche gilt das Motto, dass
Möbel und Geräte das ausgleichen, was der Mensch nicht mehr so gut kann.
Arbeitsplatten samt Spüle lassen sich auf jede beliebige Höhe fahren. So können
Menschen mit Rollstühlen ebenso bequem arbeiten wie sehr große oder sehr kleine
Leute. Nicht nur für ältere Menschen sind Backöfen
und Geschirrspülmaschinen auf Arbeitshöhe sinnvoll. Sie erleichtern das Ein-
und Ausräumen und entlasten den Rücken. Für Rollstuhlfahrer sollte
der Backofen auf jeden Fall eine Drehtür haben. Bei einer Klapptür
besteht die Gefahr, dass man sich beim Herausnehmen des heißen Blechs die
Unterarme verbrennen kann.
Wertvolle
Tipps und Anregungen für bedarfsgerechte Umbaumaßnahmen im ganzen Haus hat die
Deutsche Seniorenliga in dem Ratgeber „Gut
leben, wo ich zu Hause bin“ zusammengefasst. Diesen gibt die Deutsche
Seniorenliga (DSL) in Kooperation mit der Bausparkasse Schwäbisch Hall heraus.
Bestelladresse: DSL, Heilsbachstraße 32 in 53123 Bonn.
Download im Internet unter www.deutsche-seniorenliga.de
oder www.schwaebisch-hall.de/gut-leben
oder telefonisch über die Service-Hotline: 0791/46 4902