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Aktuelle Meldungen
Die DSL gratuliert
Quelle: www.lsv-nrw.de

Gaby Schnell erneut an die Spitze der LSV gewählt

Weitere drei Jahre steht Gaby Schnell als Vorsitzende an der Spitze der Landesseniorenvertretung Nordrhein-Westfalen (LSV NRW). Mit überwältigender Mehrheit sprachen ihr am 28. April 2010 die Delegierten aus den kommunalen Seniorenvertretungen das Vertrauen bei der Mitgliederversammlung in der Kamener Stadthalle aus.

Die Deutsche Seniorenliga e.V. gratuliert Frau Schnell zu ihrem überzeugenden Vertrauensbeweis und wünscht ihr und der LSV NRW weiterhin viel Erfolg bei ihrer wichtigen Arbeit.

 

DSL-Kampagne zur Verbesserung der Therapietreue

Medikamente richtig nehmen ist wichtig

Die Informationskampagne der Deutschen Seniorenliga zum Thema „Medikamente richtig nehmen ist wichtig“, die Ende April im Bundesland Sachsen stattfand, sorgte für viel Aufmerksamkeit. Unterstützt wurde die Aktion vom Sächsischen Hausärzteverband, dem sächsischen Apothekerverband, dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste, der AOK plus und 7x4 Pharma.

Als das Aktionsmobil der Deutschen Seniorenliga am dritten Mai kurz vor 10 Uhr auf dem Marienplatz in Görlitz eintraf, dauerte es nicht lange und es war von Passanten umringt. Mit Neugier und Interesse näherten sich die Görlitzer dem Informationsstand, wo auf Bannern und großen Plakaten eindrucksvoll die drastischen Folgen mangelnder Therapietreue dargestellt wurden. Ärzte und Apotheker, die die Kampagne vor Ort unterstützten, standen den Besuchern Rede und Antwort und erklärten, warum die richtige Dosierung und der richtige Einnahmezeitpunkt so entscheidend sein können.

Die kostenlose Broschüre „Medikamente richtig einnehmen“ vertieft die Thematik.

  Broschüre bestellen

Ein älterer Herr fragte sichtlich berührt, was er denn tun könne, wenn kranke Angehörige völlig überfordert mit der Situation sind und die Medikamente vergessen oder falsch einnehmen. Diese Frage, die während der Tour immer wieder gestellt wurde, trifft ein zentrales Problem mangelnder Therapietreue. Nicht nur Angehörige, auch Ärzte wissen zu berichten, dass viele, insbesondere ältere Menschen, die mehrere Medikamente einnehmen müssen, Schwierigkeiten haben, die Therapiepläne genau einzuhalten. Dipl.-Med. Ingrid Pawlick, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Vorsitzende des Sächsischen Hausärzteverbands, erklärt, dass die Aufklärung des Patienten über Arzneimittelwirkung und Nebenwirkung, Einnahmeprocedere und Medikamententreue ein Schwerpunkt hausärztlicher Tätigkeit ist. „Im Hinblick auf eine immer älter werdende Bevölkerung und die daraus folgende Multimorbidität wächst die Herausforderung und auch der Zeitaufwand, den der Arzt zur Erklärung richtiger Arzneimitteleinnahme und damit zum Erreichen von Medikamententreue aufwenden muss“, so die Ärztin. Wie viele ihrer Kollegen plädiert sie für den Einsatz praktischer Alltagshilfen und intelligenter, unterstützender Systeme. Notizzettel an markanten Stellen der Wohnung, elektrische Erinnerungshilfen sowie Tages- oder Wochendispenser mit entsprechenden Fächern, in die ein Angehöriger oder Betreuer die Tabletten gemäß Dosierungsvorschrift einsortiert, tun hier gute Dienste. Eine noch praktischere Lösung zur richtigen und sicheren Tabletteneinnahme bietet der Wochenblister. Diese spezielle Verpackung enthält bereits vorsortiert nach Einnahmezeitpunkten alle Medikamente, die im Laufe einer Woche eingenommen werden müssen.

Mit Interesse näherten sich die Görlitzer dem Informationsstand

„Genau solche praktischen Hilfen wollen wir mit unserer Informationskampagne den Menschen, die mit ihrer Medikamenteneinnahme überfordert sind, näher bringen“, erklärt Erhard Hackler. Selbst einige Tage mit dem Tourbus unterwegs, zeigte sich Hackler sehr zufrieden mit der großen Resonanz auf die Aktion. „Seit mehreren Jahren klären wir über das Thema Therapietreue und die gravierenden Folgen mangelnder Therapietreue auf und zeigen, wie eine auf den Patienten abgestimmte Medikamentenversorgung aussehen sollte. Die Tatsache, dass, wie Versorgungsstudien dokumentieren, beispielsweise nur etwa die Hälfte der Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes ihre Medikamente konsequent einnehmen und viele bereits innerhalb des ersten Jahres nach Beginn einer Therapie diese ohne Rücksprache mit ihrem Arzt wieder abbrechen, lässt sämtliche Alarmglocken schallen. Allmählich kommt die Botschaft auch bei den betroffenen Patienten und ihren Angehörigen an. Unsere Sachsenkampagne hat gezeigt, wie hoch nach wie vor der Informationsbedarf ist. Deshalb werden wir uns weiter mit Nachdruck und wachsender Unterstützung dem Thema ‚Richtige Medikamenteneinnahme‘ annehmen.“

Die Informationsbroschüre zum Thema „Medikamente richtig einnehmen“ können Sie bestellen bei: Deutsche Seniorenliga e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, info@deutsche-seniorenliga.de, www.deutsche-seniorenliga.de, Bestell-Hotline: 01805/001905 (14 ct/min aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise max. 42 ct/min). Informationen im Internet: www.richtige-medikamenteneinnahme.de

DSL unterstützt das Projekt OpenISA

Offener Innovationsplatz für Lösungen für ältere Menschen

In den USA werden sie bereits in vielen Bereichen professionell eingesetzt – offene Innovationsplattformen, auf denen Anbieter, Nutzer und potentielle Kunden miteinander interagieren. Dabei wird eine definierte Zielgruppe entweder nach konkreten Ideen oder nach der Beurteilung bereits vorhandener Produkte und Prototypen befragt. Diese Methode ist im betrieblichen Alltag von Konsumgüter- und Softwareherstellern heute bereits weit verbreitet. Im Rahmen der Neuentwicklung von Dienstleistungen wird sie allerdings noch nicht eingesetzt. Dabei zeigt gerade der tertiäre Wirtschaftssektor, der immerhin 70 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts ausmacht, eine hohe „Flop-Rate“ bei neuen Angeboten.

Das Projekt OpenISA will das Prinzip der offenen Innovationsplattform nutzen, um ein Medium bereitstellen zu können, mit dem innovative Dienstleistungen entwickelt, angeboten, evaluiert und weiterentwickelt werden. Kurz und knapp: Es soll die Entwicklung innovativer Dienstleistungen verbessern.

Die Fokussierung auf gesundheitsbezogene Dienstleistungen beruht auf mehreren Überlegungen. So schafft die sich verändernde Alterspyramide einen wachsenden Markt für altersgerechte Dienstleistungen. Zur gleichen Zeit gibt es aber kaum Erfahrung mit der Frage, was im konkreten Fall tatsächlich „altersgerecht“ ist. Und schließlich hat das Ganze auch noch einen gesellschaftlichen Aspekt. Denn durch die Open-InnovationPlattform wird die Zielgruppe selbst zu einem wichtigen Teil des Entwicklungsprozesses und dauerhaft in den gesellschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Prozess einbezogen.

Konsortialführer von OpenISA ist der Lehrstuhl für Technologie- und Innovationsmanagement (TIM) an der RWTH Aachen. RWTH-TIM entwickelt ein Geschäftsmodell und schafft eine Plattform für die interaktive Dienstleistungsentwicklung. Zudem startet der Lehrstuhl das Pilotprojekt und die Auswertung der Ergebnisse. Eine wesentliche Rolle kommt auch dem Lehr- und Forschungsgebiet Textlinguistik der RWTH zu. Dessen besondere Kompetenz in der adressaten- und aufgabengerechten Gestaltung elektronischer Kommunikate wird vor allem in der Kommunikation mit den Usern – vorwiegend Senioren – benötigt. Aus der Wirtschaft beteiligen sich die MedCom International GmbH, Bonn, als renommierter Anbieter von Dienstleistungen der zielgruppenspezifischen Kommunikation, Marktforschung und Strategieberatung im Bereich Gesundheit, und die Deutsche Seniorenliga e.V., Bonn, an dem Pilotprojekt und schaffen auf diese Weise die notwendige Schnittstelle zu den Senioren, die schließlich die User-Community bilden sollen.

Eine der besonderen Herausforderungen des Projektes besteht darin, die notwendige Basis bei den Usern zu schaffen. Das Projekt muss daher von Beginn an auf allen denkbaren Kanälen kommuniziert und beworben werden. Dies bietet aber zugleich auch große Chancen auf Verselbstständigung. Denn eine funktionierende Open-Innovation-Plattform für den Dienstleistungssektor im Gesundheitswesen hat zweifellos gute Aussichten auf unternehmerische Vermarktung.

Kontaktdaten RWTH Aachen:
Alexander Vossen
Tel.: 0241/8099177 E-Mail: vossen(at)tim.rwth-aachen.de

Quelle: Infobrief: WissensWirtschaft.NRW

Konferenz „Mobile Communication in an Ageing Society“

Alternde Gesellschaft Herausforderung für Mobilkommunikation

Wo liegt die Zukunft der Mobilkommunikation in einer alternden Gesellschaft? Welche Bedürfnisse haben die älteren Menschen? Welche Anforderungen stellen sie an die Produkte? Mit Fragen wie diesen beschäftigten sich in Wien Vertreter aus Wissenschaft und Marktforschung sowie Seniorenorganisationen aus zwölf europäischen Ländern und den USA im Rahmen der Konferenz „Mobile Communication in an Ageing Society“.

Die kostenlose Broschüre „Mobil und aktiv mit Handy“ erläutert die Vorteile eines Mobiltelefons für Ältere.

  Broschüre bestellen

Wichtigstes Ergebnis der Konferenz: Es gibt weder DIE Senioren noch DAS Seniorenhandy. „Die Zielgruppe der älteren Menschen ist extrem heterogen“, sagt emporia-Telecom-Gründer Albert Fellner. Und deswegen könne es auch nicht DAS Seniorenhandy der Zukunft geben, sondern viele unterschiedliche. „Die älteren Menschen haben ganz unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse“, so Fellner. „So groß wie die Spannweite bei den Menschen so groß ist auch die Spannweite bei den Produkten.“ Die Palette reiche von ganz einfachen Handys, mit denen man nur telefonieren und SMS schreiben kann, bis hin zu Geräten mit medizinischen Anwendungen.

Hauptreferenten waren die bekannte österreichische Motivforscherin Helene Karmasin und Ian Hosking von der Universität Cambridge. Er sieht in der alternden Gesellschaft eine große Herausforderung und Gelegenheit zugleich. Erfolgreich werden, so Hosking, jene sein, die die richtige Antwort auf diese Herausforderung geben, indem sie mit ihren Produkten so wenige Menschen wie möglich von der Nutzung ausschließen.

Die Entwicklungen gehen jedenfalls in großen Schritten voran. Die Technik wird sich immer besser an die Bedürfnisse der Menschen anpassen. Vielfältige Funktionen und eine Technologie, die auf verschiedenste Lebenssituationen und Handicaps der Einzelnen Rücksicht nehmen, zeichnen die Handys der Zukunft aus. Die internationale Konferenz in Wien verfolgte das große Ziel, Kommunikationsbarrieren für ältere Menschen abzubauen, und beschäftigte sich umfassend mit der Frage, wie die moderne Kommunikationstechnik das Leben älterer Menschen einfacher und sicherer machen kann.

Konferenz in Wien (v. li.): Albert Fellner, Eveline Pupeter-Fellner (emporia Telecom), Erhard Hackler (Deutsche Seniorenliga)

Vertreter von Seniorenorganisationen aus folgenden Ländern nahmen an der Konferenz teil:

  • Deutschland: Erhard Hackler (Deutsche Seniorenliga)
  • Großbritannien: Chris Last (Age Concern Aid call)
  • Irland: Robin Webster (Age Action Ireland)
  • Italien: J. Camilo Zuluaga (50&piu)
  • Niederlande: Niente Thurlings (ANBO)
  • Norwegen: Unni Hagen (Seniorsaken)
  • Österreich: Erika Folkes (EURAG)
  • Schweiz: Werner Schärer (Pro Senectute)
  • Slowenien: Anton Donko (Zveza Drusttev Upokencev Slovenije)
  • Spanien: Margarita Garcia (Union Democratica de Pensionistas)
  • Tschechien: Jan Lorman (Zivot 90)
  • Ungarn: Eva Orsos (Életet az Éveknek)
  • USA: Bradley Schurman (American Association of Retired Persons)
Patientenverfügung

Neue Bestimmungen

Seit dem 1. September 2009 gelten Änderungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs die Regelung der Patientenverfügung betreffend. Der neue §1901 a BGB legt fest, dass künftige Patientenverfügungen nur wirksam sind, wenn

  • sie schriftlich niedergelegt werden. Es reicht aus, einen maschinengeschriebenen Text eigenhändig durch Namensunterschrift oder durch ein notariell beglaubigtes Handzeichen zu unterzeichen. Der Widerruf der Patientenverfügung kann formlos erfolgen, bedarf also nicht der Schriftform.
  • der Verfügende volljährig ist. Bisher waren auch Patientenverfügungen minderjähriger anerkannt, sofern sie die notwendige Einsichtsfähigkeit besaßen.
  • sie konkret benennen, worauf sich die Regelung bezieht (Bestimmtheit). Danach sind nur solche Regelungen verbindlich, die sich auf eine "bestimmte" Behandlung beziehen. Unpräzise Formulierungen, die die konkrete Behandlungssituation nicht treffen, entfalten keine Verbindlichkeit.

Außerdem gilt nach der gesetzlichen Neuregelung die Einschränkung nicht mehr, nach der der Verzicht auf lebenserhaltende Maßnahmen nur verbindlich war, wenn die Krankheit das Stadium eines unumkehrbar tödlichen Verlaufs erreicht hat.

Das Bundesministerium der Justiz bietet eine Broschüre zur Patientenverfügung an, die die Gesetzesänderungen bereits berücksichtigt: Die Broschüre sowie Textbausteine für eine schriftliche Patientenverfügung (Auszug aus der Broschüre Seite 17 - 28) finden Sie hier zum Download: www.bmj.bund.de

Die DSL informiert

Vitamine, Mikronährstoffe und Co – sind Nahrungsergänzungsmittel für Ältere sinnvoll?

Gerade für Senioren wird eine Vielfalt von Vitamin-, Mineralstoff- und sog. Mikronährstoffprodukten frei verkäuflich angeboten. In der Apotheke, aber auch in Supermärkten und bei Discountern. Dabei zeigt eine Studie der Hochschule Niederrhein aus dem Jahr 2006, dass ältere Menschen (ab 55) zu fast 60% Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen - ohne dabei zu wissen, was sie eigentlich einnehmen.

Scheinbar ist die Entscheidung für Nahrungsergänzungsmittel nicht abhängig von einem nachgewiesenen Mangel eines Nährstoffs, sondern eher getrieben von dem Wunsch, der im Alter steigenden Wahrscheinlichkeit der Erkrankung auf möglichst einfachem Wege präventiv entgegenzuwirken. Diesen Wunsch bedient die Industrie mit einem vielfältigen Angebot und immer nach dem Prinzip: „Je mehr, desto besser“. Das galt lange Zeit für die Dosierungen der Inhaltsstoffe von Nahrungsergänzungsmitteln und gilt nach wie vor für deren Zusammensetzung. Oftmals enthalten Produkte 20 oder mehr Einzelsubstanzen.

Vitamine

Dabei geraten immer wieder einzelne Substanzen, die über Jahre oder Jahrzehnte als unbedenklich und sogar gesundheitsfördernd galten und entsprechend hochdosiert angeboten wurden, in den Verruf, gesundheitsschädlich zu sein. Bekannte Beispiele sind u. a. Vitamin A, Betakarotin und Vitamin E. Sogar bei hochdosiertem Vitamin C, propagiert u. a. als immunstärkend, ist eine gesundheitsschädigende Wirkung möglich (Metaanalyse der Universität Kopenhagen 2007). Auch die fortdauernde Einnahme von Präparaten mit Eisenzusatz kann scheinbar die Entstehung von diversen Erkrankungen fördern. Bereits seit 2004 fordert das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) den gänzlichen Verzicht von Eisen als Nahrungsergänzungsmittel und als Lebensmittelzusatz (Stellungnahme Nr. 016/2009 vom 2. März 2009). Eine angekündigte EU-weite Regelung über gültige Höchstmengen für Vitamine und Mineralstoffe lässt weiter auf sich warten. Man kann skeptisch sein: Die geplante EU-Regelung der Zusammensetzung von Nahrungsergänzungsmitteln ist bereits erfolgreich torpediert worden.

Aber eine breite Mischung an Substanzen könnte doch trotzdem nützlich sein, da ein Mangel gar nicht erst auftreten kann – sollte man meinen. Macht es die Mischung wirklich? Nach Meinung von Ernährungswissenschaftlern eindeutig nein.

Zwar ändert sich der Bedarf an Nährstoffen tatsächlich im Laufe eines Lebens, aber auch im Alter kann eine ausgewogene Ernährung den Nährstoffbedarf weitestgehend abdecken. Es gibt einige wenige Nährstoffe, bei denen im höheren Alter gehäuft ein Mangel auftreten kann. Das sind Vitamin D, Vitamin B12, Folsäure und Jod (u. a. Deutsche Gesellschaft für Ernährung, DGE aktuell 17/2003; aid Infodienst, Ernährung von jung bis alt). Bei Vitamin B12 liegt der wesentliche Grund in Veränderungen des Magen-Darm-Traktes, die die Aufnahme dieses Vitamins verhindern können. Vitamin D wird unter Lichteinfluss gebildet. Durch eine Verringerung der Eigenproduktion und die steigende Unbeweglichkeit im Alter kann auch hier ein Mangel entstehen. Folsäure- und Jodmangel können zwar auch im Alter durch gezielte Ernährung verhindert werden. Dies ist aber gerade für Ältere aufgrund veränderter Ernährungsgewohnheiten oft schwierig.

Die DSL empfiehlt: Finger weg von breit gefächerten Nahrungsergänzungsmitteln – diese sind unnötig und sehr teuer, im Einzelfall können bei entsprechender Dosierung und Einnahmezeit gesundheitsschädliche Wirkungen auftreten. Vielmehr sollte der Arzt einen tatsächlichen und behandlungsbedürftigen Mangel bestätigen und eine gezielte Supplementation mit dem entsprechenden Nährstoff in der richtigen Dosierung empfehlen.



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